Vorgehensweise bei Fragestellungen…

… zum Umgangs- und Sorgerecht

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Die Arbeit mit dem Familienbrett ermöglicht u. a. einen Überblick über die unterschiedlichen Sichtweisen von Familienmitgliedern zum eigenen Platz in der Familie und der familiären Dynamik.

Aktenstudium

Einzelgespräche

Kinderexploration

Informationsgewinnung aus dem sozialen Umfeld

Interaktionsbeobachtung

Gemeinsames Elterngespräch

Beantwortung der gerichtlichen Fragestellung


… zur Kindeswohlgefährdung

Der Einsatz von therapeutischen Spielen erleichtert den Kontaktaufbau zum Kind und die Erfassung des kindlichen Erlebens der Situation.

Auch in den Verfahren mit Fragestellungen zur Kindeswohlgefährdung beginne ich mit einem Aktenstudium. Es folgt die Planung der Vorgehensweise. 
Zur Untersuchung des Gefährdungszustandes finden Hausbesuche bei der Familie statt. Gespräche mit den Eltern, den Kindern, den beteiligten Einrichtungen und Fachkräften sowie Interaktionsbeobachtungen sind weitere Elemente der Begutachtung. Dabei geht es um die Feststellung der Kindeswohlgefährdung, vorhandener Ressourcen und geeigneter Hilfsmaßnahmen. Das Schutzbedürfnis des Kindes steht an oberster Stelle. Es wird nach einer geeigneten Lösung gesucht, bei dem der Beziehungserhalt des Kindes besonders beachtet wird.

Bei Beteiligung mehrerer unterschiedlicher Helfersysteme nutze ich gerne den sogenannten „Runden Tisch“, um nach Abschluss meiner Untersuchungen die Helfersysteme und die Eltern einzubeziehen. So können unterschiedliche Einschätzungen diskutiert werden. Die Lösung zum Wohl des Kindes wird ermittelt. Im Idealfall steigert dies die effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten.